Arten der Taubheit

Es gibt unterschiedliche Arten der Taubheit.

 

Nach der Ausprägung unterscheidet man:

 

  • Die Bilaterale (beidseitige) Taubheit (die Taubheit betrifft beide Ohren)
  • Von der Unilateralen (einseitigen) Taubheit (die Taubheit betrifft nur ein Ohr)

 

Ausserdem kann die Taubheit auch nach der Ursache eingeteilt werden.

Grundsätzlich unterscheidet man:

 

  • Die Konduktionstaubheit (Taubheit aufgrund einer Biokkade des Gehörgkanals, zum Beispiel durch einen Fremdkörper oder nicht richtig ausgebildeten, also geschlossenen Gehörgangs.)
  • Sensoneuralen Taubheit (Taubheit aufgrund des Verlustes von Haarsinneszellen in der Schnecke, siehe das Gehör des Hundes.)

 

Die Konduktionstaubheit

 

Als Ursachen kommen ein Verschluss des Gehörgangs oder Entwicklungsstörungen des Mittel- und Innenohrs durch unvollständige Ausbildung zum Beispiel der Gehörknöchelchen in Frage. Eine Operation kann das fehlende Hörvermögen eventuell verbessern.

 

Die sensoneurale Taubheit

 

Ursache der sensoneuralen Taubheit ist der angeborene oder erworbene Verlust von Haarsinneszellen in der Gehörschnecke.

 

Hier sei zu bemerken, dass die beim Menschen erworbene Schwerhörigkeit durch Lärm durch die teilweise Zerstörung der Heerzellen zustande kommt. Die Haarzellen stellen offensichtlich ein sehr sensibles Sinnesorgan dar. Kommt ein Welpe aufgrund von Schäden der Haarzellen taub zur Welt, muss wieder unterschieden werden, ob der Welpe in der Embryonalzeit giftigen Substanzen ausgesetzt war, zum Beispiel durch Medikamente die der Mutterhündin gegeben wurden, oder ob es ein genetischer Defekt ist.

 

Die Häufigsten Ursache für Taubheit bei Hunden ist die angeborene sensorische Taubheit, die gekoppelt mit dem Fehlen von Pigmenten ist. Die weißen Abzeichen bei weißen Hunden kommen von Stellen unpigmentierter Haut, die weißes Fell hervorbringt. Ist im Inneren des Ohres unpiegmentierte Haut, so verkümmern die Nervenenden, die das Innenohr versorgen und sterben schließlich in den ersten Lebenswochen der Welpen ab, was zur Taubheit führt. Ob die Haut im nicht zugänglichen Bereich des Ohres pigmentiert ist oder nicht, kann nicht durch Hineinsehen feststellt werden.

 

Viele Hunde mit weißen Haaren in den Ohren sind taub, aber viele taube Hunde haben auch farbige Ohren. Manche Hunde haben troz weißem Fell pigmentierte Haut (Weiße Schäferhunde oder West Highland Terrier), sie besitzen schwarze Nasen und Augenlieder. Diese weiße Fellfarbe birgt dann kein Risiko für Taubheit!

Andere Hunde haben farbiges Fell mit weißen Abzeichen. Hier zählt Dalmatiner dazu, deren eigentliche Grundfarbe diejenige der Punkte ist, also schwarz oder braun. Die großflächige Depigmentierung der Haut, wie sie bei Dalmatinern in den weißen Bereichen vorkommt, kann durchaus ein Risiko für angeborene sensoneurale Taubheit sein, wenn sie den Bereich der Ohren betrifft.

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